Geschichte.

1914 - 1946

Kuhstallduft-Therapie.

1946 kauften Hans und Dr. med. Lina Müller Tremp Naturärztin das Haus Quisisana, das nun als Kurbetrieb geführt wurde. Bei Umbau Arbeiten wurden als Zeugen der einstigen Kurort-Hochblüte jene Luftschächte entdeckt und beseitigt, die von den Zimmern eine direkte Verbindung mit dem einstigen Kuhstall im Untergeschoss herstellen.

Bis 1914 wurde den Gästen wärmstens empfohlen, die ländlich – würzigen Düfte täglich tief einzuatmen. Der plötzliche Tod von Hans Müller im Jahre 1969 führte ein Jahr später zum Verkauf der Liegenschaft an die Gemeinde Heiden, mit dem Ziel, hier ein Zeitgemässes Altersheim einzurichten.

1926 - 1936

Dachstockbrand.

Als mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges die Gäste weitgehend ausblieben, kam auch das Haus Quisisana in andere Hände. 1926 wurde es von der Genossenschaft Aspis erworben, die es 1930 an den Berner Hotelier Gottfierid Schwarz weiter verkaufte. 1933 brach bei Umbau Arbeiten ein Dachstockbrand aus, der das Gebäude stark beschädigte. Die Instandstellung führte zum heutigen Aussehen des Gebäudes. 1936 wurde Gemeindeschreiber Georg Pleisch neuer Besitzer, dessen zwei Töchter das Haus als Pension betrieben.

1971 - 2021

Erfolgsgeschichte.

Am 01. April 1971 begann die Erfolgsgeschichte des „Alters- und Pflegeheim Quisisana“ Heute ist das markante Haus im Dorfzentrum von Heiden aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken. In der Zwischenzeit ist das Quisisana ein zeitgemässes Alters- und Pflegeheim, welches 38 Bewohnenden bis zur Pflegestufe 12 ein gemütliches Zuhause bietet.

Seit 1971

Das ehemalige Kurhaus Quisisana diente seit 1971 als Altersheim und gehört damit zu den festen Werten der Gemeinde.

Das Quisisana zeichnet sich durch eine höchstwechselvolle, eng mit der spannenden Geschichte des Kurorts Heiden verbundene Vergangenheit aus. Als sich bald nach dem Dorfbrand von 1838 der „Freihof“ als grösstes Hotel und Kurhaus etablierte stieg die Nachfrage nach Gästezimmern. Mit anderen Häusern wurde auch das Quisisana übersetzt aus dem Lateinischen „Hier Heilt man“ eine Freihof Dépendence.

Als Mitglied des Gemeinderates und damaliger Gemeinde Präsident, engagierte sich Josua Bötschi mit aller Kraft für den Umbau des Heims und gegen Ende 1971 konnte das Altersheim Quisisana von 32 Pensionären bezogen werden.

1985 bis 1986 und 2002 bis 2003 erfolgten bedeutende Erweiterungen und Sanierungen.

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